Zurück vom Feuerwehrwochenende

Ui, das war anstrengend.

Freitag: ganz normaler Dienst, FWDV3 (Einheiten im Löscheinsatz), bis ca. 18:00 Uhr. Danach, Umziehen, raus aus den Uniformen. Dann durften wir zu Abend essen, Kartoffelsalat mit Würstchen, und ein paar Gurken und Tomaten. Später sind wir in die Spreehöfe gefahren, und haben dort im Kino „Ice Age 3, Die Dinos sind los“ gesehen.

Der Film ist echt zum schreien komisch. Wirkich weiter zu empfehlen. Als wir wieder in der Wache waren, mussten wir auch „schon“ ins Bett, doch schlafen konnte keiner, denn einige meinten irgendeinen Müll ausdiskutieren zu müssen. Also schlief man erst so gegen zwei Uhr morgens ein. Um fünf Uhr war dann wieder Schicht im Schacht, nichts mit weiterschlafen, man brauch das ja eh nicht, pff Schlaf. Naja, es waren auch alle dem entsprechend sauer auf diese Quasselstrippen.

Samstag: Nachdem nun alle wach waren, wurde es auch wieder lauter, denn da man nun mal wach war, konnte man ja wieder anfangen zu quatschen. So konnte der Rest nur noch gerade eben ein wenig weiter dösen. Um Sieben war dann das offizielle Wecken, da es um Acht Frühstück geben sollte. Nachdem wir uns dann aus den Betten gequält hatten, saßen wir auch ganz schnell am Frühstückstisch. Dort bekamen wir auch gesagt, wohin wir heute gehen würden: der Filmpark Babelsberg, in Potsdam. Es ist echt schön dort, ich war dort das erste mal, da hatte ich ganz viele neue Eindrücke, und die Stunt Show war echt atemberaubend. Als wir nach der Show nach hause fuhren, sind wir gleich zur Badewiese, einem künstlichen Strand in Eichwalde, gefahren. Einige sind dort baden gegangen, doch lange ging das nicht, denn im Laufe der Zeit ging eine Unwetterwarnung raus, sodass alle blitzschnell aus dem Wasser nach hause gingen. So fuhren wir zur Wache zurück. Dort wurde eben der Grill vorbereitet, und dann haben wir gegessen. Danach war ein Spiele- und Filmeabend geplant, doch so richtig, war niemand in der Stimmung zu spielen. Es lief  „Nachts im Museum“, doch wirklich geguckt hat keiner, obwohl der Film echt schön ist. Ich denke, da alle den Film schon kannten war das dann nicht so interessant. Diese Nacht konnten wir alle besser schlafen, doch auch dieses Mal nicht lange. Um ziemlich genau fünf nach halb zwölf, wurden wir wieder geweckt. Nachteinsatz. Nachdem wir im Schneckentempo unten ankamen, und in unsere Gruppen eingeteilt wurden, bekamen wir auch unsere Aufgabe gestellt. Wir sollten wieder einmal quer durch Eichwalde rennen, und irgendwelche doofen Aufgaben lösen, frei nach dem Motto wer braucht denn Schlaf?. Die erste Aufgabe war am Stern, Erste Hilfe. Die zweite war dann Gleich ein „Brand im Vorgarten“, sprich ein Lagerfeuer, ein bisschen künstlicher Qualm, und eine Nebelmaschine auf Hochtouren. Ich war im Schlauchtrupp, und wir sollten irrwitziger Weise das Licht aufbauen. Als uns dann endlich jemand geholfen hatte, sollten wir zur „Menschen“-Rettung in das Haus (Gartenhäuschen) vordringen. Als wir dann so weit waren, dass wir die Tür gefunden hatten, kam uns als erstes ein Schwall von Kunstnebel entgegen. Man sah wirklich gar nichts. Ich bin wirklich froh, dass wir die Handscheinwerfer mitgenommen hatten. Wegen diesem Kunstnebel konnte man also weder richtig atmen, noch richtig sehen, das Feuer im Vorgarten war inzwischen aus, sodass man leider auch nicht gesehen hatte, wo sich Fenster befanden. Trotzdem haben wir die verletzte „Person“ gefunden. Person kann man eigentlich nicht sagen, denn es war nur ein ausgestopfter Gummianzug, der an allen Öffnungen zugeknotet wurde. Da das Grundstück Leuten von der Feuerwehr gehört, haben wir dort etwas zu essen und zu trinken bekommen. Komischerweise war danach „schon“ Schluss, und wir fuhren zur Wache zurück. So lagen wir um Zwei wieder in den Betten, und sind auch ziemlich bald eingeschlafen.

Sonntag: Aufgestanden beziehungsweise aufgewacht sind wir erst um Zehn vor Acht, entweder haben unsere Betreuer verschlafen, oder sie wollten uns einfach ein wenig länger schlafen lassen. Nach dem Frühstück musste aufgeräumt werden. Das hat ziemlich lange gedauert. Zum Schluss hat Benni noch eine Geburtstagskarte bekommen, da er am 30.06. Geburtstag hatte, und sogar noch bis zu seinem 18. bleibt. Ganz zum Schluss wurden wir noch nach hause gefahren, wenn unsere Eltern uns nicht abholen würden, und da dies bei uns de Fall war, wurden wir mit unseren vier Matten, drei Taschen, und dazu noch einem sperrigen Schlafsack.

Doch trotz der Anstrengungen war das Wochenende total schön.

bis bald

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